Personenbefreiung aus dem Aufzug

Schnelle und reibungslose Befreiung aus dem Aufzug

Auch in den besten Aufzügen kommt es vor, dass man steckenbleibt. Auf eine schnelle und reibungslose Befreiung kommt es dann an.

Unsere Notruf- und Serviceleitstelle sichert als ständig besetzte Stelle, rund um die Uhr, die schnelle und reibungslose Personenbefreiung zu.

Im Fahrstuhl stecken zu bleiben, ist eine Ausnahmesituation, auf die jeder Mensch sehr unterschiedlich reagiert. Für Betroffene ist es daher wichtig, dass sie sich nicht allein gelassen fühlen und bei Bedarf immer mit jemandem reden können. Hier spielt die Notrufleitstelle eine wichtige Rolle. Während die Interventionskräfte schon unterwegs sind, steht die Notruf- und Serviceleitstelle den eingeschlossenen Personen zur Verfügung.

Warum sind Aufzüge sicher?

In einem Aufzug kann einem nichts passieren. Der Gesetzgeber gibt vor, wie Aufzüge beschaffen sein müssen, welche Prüfungen durchzuführen sind und wie eine Aufzugsanlage betrieben wird. So ist zum Beispiel festgelegt, dass ein Aufzug mit einer Verriegelungseinrichtungen der Fahrschachttüren, einem Geschwindigkeitsbegrenzer, Lüftungsöffnungen und einem Notrufsystem ausgestattet sein müssen. Außerdem ist vorgegeben, dass die Aufschaltung eines Aufzugsnotrufs auf eine Organisation erfolgt, die eine Notrufzentrale betreibt und die Personenbefreiung beauftragt.

Was ist zu tun, wenn man steckengeblieben ist?

  1. „Ruhe bewahren“ ist das oberste Gebot, wenn Sie im Aufzug stecken bleiben. Es kann Ihnen nichts passieren!
  2. Drücken Sie den Notrufknopf im Aufzug für mindestens drei Sekunden lang. Sollte sich niemand melden, dann drücken Sie nochmals auf den Notrufknopf. Achten Sie darauf, dass mindestens 3 Sekunden der Notrufknopf gedrückt wird.
  3. Geben Sie der Notrufzentrale einen kurzen Überblick über die Situation und beantworten etwaige Fragen. Wie viele Personen sind im Aufzug, geht es allen gut.
  4. Kein Aktionismus! Versuchen Sie auf keinen Fall sich selbst zu befreien. Die Aufzugskabinen haben genügend Lüftungsöffnungen, so dass kein Mangel an Sauerstoff auftritt, auch wenn es vielleicht stickig wird.
  5. Sobald Hilfe vor Ort eingetroffen ist, werden die Befreiungsmaßnahmen eingeleitet. Es dauert dann nicht mehr lange und Sie sind befreit.

Frage: Was tun im Ernstfall?

Was muss ich machen, wenn ich feststecke?

Was muss ich machen, wenn ich feststecke?

In jeder Aufzugskabine gibt es einen Notrufknopf. Dieser muss mindestens 3 Sekunden gedrückt werden, dann meldet sich die Notruf- und Serviceleitstelle.

Was passiert, wenn sich keiner meldet?

Was passiert, wenn sich keiner meldet?

Vielleicht wurde der Notrufknopf nicht lange genug gedrückt. Der Notrufknopf muss mindestens 3 Sekunden gedrückt werden, daher ruhig lieber nochmals drücken.

Was passiert, wenn ich versehentlich auf den Notrufknopf gedrückt habe?

Was passiert, wenn ich versehentlich auf den Notrufknopf gedrückt habe?

Natürlich passiert nichts. Wichtig ist, dass man der Notrufzentrale mitteilt, dass es sich um ein Versehen handelt. Es entstehen keine Kosten bei einem versehentlichen drücken.

Warum ist der Notrufknopf mindestens 3 Sekunden lang zu drücken?

Warum ist der Notrufknopf mindestens 3 Sekunden lang zu drücken?

Um ein versehentliches Auslösen eines Notrufs zu vermeiden, sind viele Notrufsysteme mit einer 3-sekundigen Verzögerung ausgestattet (Missbrauchserkennung).

Muss ich den Einsatz bezahlen, wenn ich aus dem Aufzug befreit werden?

Muss ich den Einsatz bezahlen, wenn ich aus dem Aufzug befreit werden?

Nein, natürlich nicht. Die Kosten eines Interventionseinsatzes trägt im Regelfall der Betreiber der Aufzugsanlage.
Wir verwenden Cookies, um unsere Website für Sie optimal zu gestalten. Durch die weitere Nutzung unserer Webseite stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.