Mit einer Alarmanlage schützen Sie sich oder Ihr Unternehmen vor Einbruch, Diebstahl, Überfällen oder Vandalismus.

Woraus besteht eine Alarmanlage?

Eine Alarmanlage besteht aus einer Alarmanlagenzentrale, einem Übertragungsgerät, Sensoren, einem Bedienteil und einem Signalgeber. Bei manchen Herstellern bilden die Alarmanlagenzentrale und das Übertragungsgerät eine Einheit.

Übrigens: Sensoren gibt es nicht nur für Bewegung oder Glasbruch, sondern auch für Rauch, Gas oder Wasser.

Die verbauten Sensoren, Signalgeber, Bedienteile etc. werden im Haus oder Büro verbaut und mit der Alarmanlagenzentrale per Funk oder Draht verbunden. Das Übertragungsgerät übermittelt die Alarme und Meldungen der Alarmanlagenzentrale an die Notruf- und Serviceleitstelle. Als gängiger Übertragungsweg gilt die Übermittlung per Festnetzleitung via Internet mit einem redundanten Datenübertragungsweg via GPRS (Mobilfunk).

Übrigens: Von einer Übertragung im GSM-Netz raten wir ab, da die Deutsche Telekom den CSD-Dienst abschalten wird und eine Übertragung dann nicht mehr möglich ist. Achten Sie darauf, dass die Übertragung mindestens im GPRS-Netz stattfindet.

Was kostet eine Alarmanlage?

Die Kosten einer Alarmanlage sind abhängig von Hersteller, Funk-Alarmanlage oder verdrahteter Alarmanlage, persönlichen Anforderungen oder Versicherungsauflagen. Die Minimalausstattung einer Funk-Alarmanlage oder einer verdrahteten Alarmanlage besteht aus einer Alarmanlagenzentrale, einem Übertragungsgerät, 2 oder 3 Bewegungsmelder und einem Bedienteil, um die Alarmanlage Scharf und Unscharf zu schalten. Wird Ihre Alarmanlage von einem Profi eingebaut und ist von einem der Hersteller, wie zum Beispiel Abus, Jablotron, Dateim, Telenot oder ABI liegt die untere Preisgrenze bei 3.500 EUR inklusive Montage.

Funk-Alarmanlage, verdrahtete Alarmanlage oder hybride Alarmanlage

Eine Funk Alarmanlage lässt sich hervorragend in eine bestehende Immobilie einbauen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Haus, Kanzlei, Arztpraxis, Büro, Ladengeschäft, Bistro oder einer Lagerhalle handelt. Die Funk-Alarmanlage eignet sich bestens zum Nachrüsten und bietet, wie auch eine verdrahtete Alarmanlage, einen hervorragenden Schutz. Bei hybrid Alarmanlagen werden Funk-Alarmanlagenkomponenten und verdrahtete Alarmanlagenkomponente verwendet.

Funk Alarmanlagen sind sehr beliebt, da sie im Verhältnis zu einer festverdrahteten Alarmanlage günstiger sind.

Persönliche Anforderungen an Ihre Alarmanlage

Die Planung der Alarmanlage richtet sich nach Ihrem Schutzbedürfnis und den örtlichen Gegebenheiten. Möchten sie sich im Raum frei bewegen, wenn ihre Alarmanlage scharf geschaltet ist, dann müssen sie verstärkt Fenster und Türen absichern. Ansonsten können Sie den Innenraum mit Bewegungsmeldern überwachen. Viele Kunden nutzen auch die Möglichkeit, Rauch- oder Wassermelder zu integrieren. Im produzierenden Gewerbe werden auch häufig Warnmeldungen von Maschinen überwacht. Manch gewerblicher Kunde nutzt die Alarmanlage auch als Zutrittskontrollsystem. So kann sichergestellt werden, dass die Alarmanlage zur gewünschten Zeit scharf- oder unscharf geschaltet ist.

Übrigens: Soll ein Haus oder ein Gebäude nachträglich mit einer Alarmanlage ausgerüstet oder es dürfen keine Kabel verlegt werden bleibt nur die Funk-Alarmanlage.

Versicherungsauflagen für eine Alarmanlage

Sollten Auflagen seitens der Versicherung bestehen, fallen bereits einige Anbieter im Vorhinein weg, da nicht alle die entsprechende Zulassung vom Verband der Sachversicherer (VdS) besitzen. Oftmals bleiben für einen zertifizierten Einbau nur verdrahtete Alarmanlagen zur Auswahl.
Der Einbau einer VdS-zertifizierten Alarmanlage ist meist um ein Vielfaches teurer, da nur zertifizierte Alarmanlagen von zertifizierten Errichtern verbaut werden dürfen. Die Kosten der Zertifizierung sind für Hersteller, Errichter und Notruf- und Serviceleitstelle sehr hoch und das spiegelt sich dann in den Preisen der Alarmanlagen wider.

Übrigens: Bei Versicherungsauflagen lohnt sich in manchen Fällen ein Versicherungsvergleich.

Gibt es für Einbruchschutz staatliche Förderung?

Ja, der Einbau von Sicherungstechnik wird staatlich gefördert.
Die richtige Planung bei Umbau oder Renovierung ist wichtig. Neben der Wärmedämmung oder einem altersgerechten Umbau sollte auch von Beginn an Sicherungsmaßnahmen bedacht werden.
Bei der Verwendung von einbruchshemmenden Produkten besteht die Möglichkeit auf bundesweite staatliche Förderung. Seit Juni 2014 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen bestehender KfW-Produkte zur Barrierereduzierung oder zur energetischen Sanierung auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden.
Unter www.k-einbruch.de/foerderung sind alle Informationen zu Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Einbruchschutz eingestellt.

Übrigens: Die Förderung muss vor Beginn der Baumaßnahme beantragt werden.

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